Feuerleitelektronik


Feuerleitgerät
Mit einem Feuerleitgerät war ein Schiff in der Lage anfliegende Ziel zu bekämpfen und das Feuer des Geschützturmes entsprechend auszurichten. Dies geschah optisch anhand von Entfernungsmessgeräten. In den Kriegsjahren 1942/43 koppelte die US Navy ihre Feuerleitgeräte mit speziell entwickelten Feuerleitradars.
Typ Radar Beschreibung
Mk33 -- Kleines rein optisches Gerät in der Regel für 20mm Flaks verwendet
Mk33 -- Rein optisches Gerät
Mk37 Mk4 und MK12 Erstes und in grosser Zahl eingesetzte Feuerleitgerät.
Mk51 Mk32 Wurde in der Regel für 40mm Flaks verwendet.
Mk56 SPG-35 Feuerleitgerät für die L/50 Geschütze.
Mk63 Mk28 und Mk34 Wurde in der Regel für 40mm Flaks verwendet.
Mk68 SPG-53A Wurde auschliesslich für das vollautomatische L/54 Geschütz verwendet.

Feuerleitradar
Problem bei der optischen Feuerleitunterstützung war, dass die immer schneller werdenden Flugzeuge schon relativ dicht waren, und der Sperrfeuergürtel extrem dicht sein musste um keinen Treffer zu erlangen. Die Navy entwicklte speziell für ihre Feuerleitelektronik diverse Radars, womit ein Gegner schon vor dem Sichtkontakt, mit dem sogenannten Blindfeuer bekämpft werden konnte. Das erhöhte die Feindabwehrwahrscheinlichkeit ohne einen Treffen einstecken zu müssen erheblich.
Typ Feuerleitgerät Beschreibung
Mk4 Mk37 In den Kriegsanfängen verwendetes Radar
Mk12 und Mk12/22 Mk37 Nachfolger des Mk4. Die Endung 22 war für Zwillingsgeschütz
Mk32 Mk51 Wurde hauptsächlich für Flaks verwendet
SPG-35 Mk56 Radarreichweite bei ca. 27 km
Mk28 Mk63 Wurde hauptsächlich für Flaks verwendet
Mk34 Mk63 Wurde hauptsächlich für Flaks verwendet
SPG-53A Mk53 Nur für Geschütz L/54 verwendet